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Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft GmbH

Wir bieten leistbares Wohnen im Wald- und Weinviertel. Informieren Sie sich über unser vielfältiges Angebot. Unser Team steht Ihnen für Ihre Anliegen gerne zur Verfügung.

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3580 Horn, Österreich
Thurnhofgasse 18
Tel.: +43 (0) 2982 / 3111
Fax: +43 (0) 2982 / 3111 – 9
E-Mail: office@kamptal-gbv.at
Web: http://www.kamptal-gbv.at

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Förderungswürdigkeit

Einkommenskriterien

Das jährliche Familieneinkommen aller Bewohner einer geförderten Wohnung darf bei einer Haushaltsgröße von
einer Person       EURO 35.000,–
zwei Personen     EURO 55.000,–
nicht überschreiten. Dieser Betrag erhöht sich für jede weitere Person um EURO 7.000,–.

Beim Verkauf durch den Wohnungseigentümer (Weiterverkauf – nicht beim Ersterwerb vom Bauträger) kann eine geringfügige Überschreitung der Einkommensgrenzen toleriert werden.

Bei Förderungen nach dem Bundes-Sonderwohnbaugesetz 1983 und im Rahmen des Sonderwohnbauprogrammes für sozial bedürftige Wohnungssuchende gelten niedrigere Einkommensgrenzen. Bei Förderungen nach dem Wohnbauförderungsgesetz 1954 und nach dem Landeswohnbauförderungsgesetz 1977 gab es keine Einkommensgrenzen.

Das Familieneinkommen ist durch Vorlage eines Einkommensteuerbescheides für das letzte veranlagte Kalenderjahr oder eines bzw. mehrerer Lohnzettel (L16) bzw. der Arbeitnehmerveranlagung für das vorangegangene Kalenderjahr, bezogen auf den Stichtag, zu belegen. Zur Erfassung der tatsächlichen Einkommensverhältnisse können auch die Einkommensteuerbescheide für die letzten drei veranlagten Kalenderjahre oder die Lohnzettel der letzten drei Kalenderjahre ab Stichtag verlangt werden.

Sind im Einkommensteuerbescheid Einkünfte aus nicht selbständiger Arbeit enthalten, sind der oder die Lohnzettel für das betreffende Kalenderjahr anzuschließen.

Bei pauschalierten Land- und Forstwirten gilt 31 % des zuletzt fest-gelegten Einheitswertes der selbstbewirtschafteten Flächen einschließlich der zugepachteten Flächen sowie die vereinnahmten Pachtzinse, als Einkünfte aus der Land- und Forstwirtschaft. Der zuletzt festgestellte Einheitswertbescheid, sowie gegebenfalls die Pachtverträge mit Angabe des Einheitswertes sind beizulegen.

Unterhaltsleistungen werden durch Vorlage des gerichtlichen Vergleiches oder eines Vertrages über die Festsetzung der Höhe der in Geld bezogenen Unterhaltsleistung nachgewiesen. Bei freiwilligen oder nicht vereinbarten Unterhaltsleistungen werden die Durchschnittsbedarfssätze (verlautbart vom LG Wien für Zivilrechtssachen) herangezogen.

Weitere Nachweise, insbesondere der steuerfreien Einkünfte gemäß § 3 EStG 1988 z.B. Notstandshilfen etc. (nicht jedoch die Familienbeihilfe, die Studienbeihilfe, der Hilflosenzuschuss, die Zusatzrente für Schwerversehrte, udgl.) sind ebenfalls vorzulegen. Diese Nachweise dienen dazu, das gesamte tatsächliche Haushaltseinkommen zu erfassen. Sollte auf Grund des geringen Einkommens keine Steuererklärungspflicht bestehen, ist eine eidesstattliche Erklärung über die Höhe dieses Einkommens vorzulegen.

Der Stichtag für den Nachweis ist der Tag des Abschlusses des Vertrages (Vorvertrages, Kaufvertrages, vorangegangenen Mietvertrages) oder des Ansuchens um Zustimmung zur Eigentumsübertragung. Grundsätzlich kann der für die Bewohner günstigere Zeitraum nachgewiesen werden.

Sämtliche Nachweise aller im Haushalt lebenden Personen müssen denselben Zeitraum betreffen, da sonst das Haushaltseinkommen für einen Prüfzeitraum nicht feststellbar ist. Ausnahme: Wenn eine Person ein Einkommen aus selbständiger und der andere ein Einkommen aus unselbständiger Arbeit hat.

 

Staatsbürgerschaft

Der Käufer muss österreichischer Staatsbürger oder Gleichgestellter sein. Bei Ehegatten oder bei Lebensgemeinschaften, wenn gemeinsames Eigentum an einer geförderten Wohnung errichtet werden soll, muss zumindest die Hälfte der Liegenschaftsanteile in das Eigentum österreichischer Staatsbürger oder Gleichgestellte übertragen werden.

Österreichischen Staatsbürgern gleichgestellt sind:

  1. Fremde, die die österreichische Staatsbürgerschaft nach dem 06. März 1933 verloren haben, aus politischen, rassischen oder religiösen Gründen aus Österreich auswandern mussten, wieder nach Österreich zurückgekehrt sind und beabsichtigen, sich für ständig in Österreich niederzulassen.
  2. Personen, die in Anwendung asylrechtlicher Bestimmungen aufenthaltsberechtigt sind.
  3. Staatsangehörige eines anderen EWR-Mitgliedstaates.

Der Nachweis erfolgt im Regelfall durch eidesstattliche Erklärung im Kaufvertrag oder falls diese im Kaufvertrag fehlt durch Kopie des Staatsbürgerschaftsnachweises.

 

Bewohner

Wenn die geförderte Eigentums-Wohnung nicht vom neuen Eigentümer bewohnt werden soll, gilt:

Die Bewohner müssen nicht österreichische Staatsbürger oder Gleich-gestellte sein. Sie müssen jedoch den erwerbenden Eigentümern nahe-stehen.

Als nahestehende Personen kommen in Frage:
Verwandte in gerader Linie einschließlich der Wahl- und Pflegekinder (Großeltern, Eltern, Kinder, Enkel usw.), Verwandte bis zum dritten Grad der Seitenlinie (Geschwister, Tanten, Onkel, Neffen, Nichten) und Verschwägerte in gerader Linie.

Er/Sie muss/müssen hinsichtlich des Einkommens förderungswürdig sein.

Er/Sie darf/dürfen grundsätzlich keine zweite geförderte Wohnung besitzen.

Der Wohnungseigentümer/Eigentümer hat eine Verpflichtungserklärung (Drucksorte MHRZ84) zu unterfertigen. Er bestätigt damit, dass er in Kenntnis ist, dass die Förderungswürdigkeit des Bewohners gegeben ist und jede Änderung unaufgefordert der Förderungsstelle zu melden ist. Verstöße dagegen hätte die Kündigung des Förderungsdarlehens bzw. die Einstellung und eventuelle Rückforderung des Zuschusses zur Folge.

 

Hauptwohnsitz

Alle im gemeinsamen Haushalt lebenden Personen müssen auf Dauer der Förderung in der geförderten Wohnung den Hauptwohnsitz begründen und dies nachweisen. Bei Ehe oder Lebensgemeinschaft müssen beide Ehepartner/Lebenspartner mit Hauptwohnsitz gemeldet sein.

 

Feststellung der Förderungswürdigkeit

Bei Erstübereignungen und bei Mietwohnungen erfolgt die Prüfung und Feststellung der Förderungswürdigkeit durch den gemeinnützigen Wohnbauträger oder durch die Gemeinde bzw. durch den gewerblich befugten Hausverwalter.

Anderenfalls erfolgt die Prüfung der Förderungswürdigkeit immer beim Amt der NÖ Landesregierung, Wohnungsförderungsabteilung, insbesonders wenn eine geförderte Wohnung weiterverkauft wird.

Beim Ankauf einer geförderten Miet- bzw. Genossenschaftswohnung durch den bisherigen Benutzer muss das Einkommen nicht (neuerlich) nachgewiesen werden.

 

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